Camel News
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News Oktober - Dezember 2007 im Camel Dive Club

Camels Taucher haben unvergessliche Begegnungen
Camels Taucher sichteten einen Manta bei Jackfish Alley in Ras Mohammed.Camels Taucher konnten den 6. November als einen ganz besonderen Tauchtag in ihren Logbüchern verbuchen. Unter der Führung von Camel Dive Clubs Instruktor Sambouk begegneten die Taucher in der Region von Ras Mohammed zwei sehr seltenen Besuchern des Roten Meeres: einem Fusselgeisterfisch und einem riesig großen Mantarochen.

Nach einem ‚Early Dive’ an dem einmaligen Shark Reef begaben sich die Taucher zum Wrack der Dunraven. Dieses 130 Jahre alte Frachtschiff ist Heimat vieler Unterwasserlebewesen. Am Bug schwebte eine üppige Schule von Fledermausfischen über den Köpfen der Taucher. Nachdem sie sich in den Rumpf des Wracks hinein begaben, entdeckten die Taucher etwas wie ein durchsichtiges Seepferdchen. Es war ein junger Fusselgeisterfisch, dessen winzige Eingeweide deutlich sichtbar waren. Er gehört zur Familie der Seepferdchen und benutzt sein haariges Äußeres zur perfekten Tarnung. „Geisterfische gibt es in dieser Region nur äußerst selten und sind extrem schwer auszumachen. Sie sind eine Herausforderung für jeden Fotografen und zählen zu den außergewöhnlichsten Begegnungen unter Wasser“, erklärt Sambouk.

Beim Verlassen des Wracks entdeckten die Camel-Taucher noch eine Riesenmuräne, bevor sie auf das Boot zurückkehrten und den nächsten Tauchplatz Jackfish Alley ansteuerten. Dieser Tauchplatz liegt im Ras Mohammed Nationalpark und ist für seine großen Gruppen von Makrelen, Barrakudas und für seine kleinen Höhlen bekannt. „Die schwache Strömung ließ uns auf größere Fische hoffen, aber was wir dann sahen, hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen“, sagt Sambouk. Sie hatten kaum eine Höhle auf 7m verlassen, als ein großer Mantarochen ganz nah über ihnen seine Kreise zog. Neugierig inspizierte er die Taucher und deren Blasen, stand den Fotografen Modell und tauchte dann graziös in die Tiefe hinab. Eine weitere sehr seltene Begegnung an diesem Tag. Wenn man Glück hat, kann man Mantas in den Sommermonaten sichten, denn zu dieser Zeit durchpflügen sie das Rote Meer nach Plankton. Im Herbst wandern sie zurück zum Indischen Ozean. „Sehr zu unserer Freude hat dieser anscheinend den Startschuss für die Rückreise verpasst“, lacht Sambouk. Nachdem sich die Gruppe wieder in der Camel Tauchbasis eingefunden hatte, konnte sie ihre Begegnungen anhand Bildmaterial belegen – dank Camels Taucher Ronnie Guthries Unterwasserfotografie.
Camel Dive Club erhält PADI Accessibility Award
Camel Dive Club erhält PADI Accessibility AwardCamel Dive Club & Hotel ist die einzige Einrichtung für Taucher in Sharm El Sheikh, die den renommierten PADI Accessibility Award empfangen durfte. Der Preis, der im November vergeben wurde, zeichnet Tauchunternehmen aus, die sich besonders für behinderte Taucher engagieren. Als Camel Dive Clubs Manager Miki Clark die Auszeichnung entgegen nahm, bestätigte PADI International Regional Manager Terry Johnson, dass Camel die umfassende Liste mit Kriterien erfüllt.

Die Tauchbasis, das 4* Hotel mit Pool und alle Restaurants wurden unter Rücksichtnahme auf behinderte Gäste gebaut. Breite Gänge, Rampen und Lifte gewähren Rollstuhlfahrern unbegrenzten und einfachen Zugang. Fünf Hotelzimmer wurden speziell für die Unterbringung von Gästen mit Behinderungen entworfen, inklusive der Badezimmer.

„Die Gestaltung all unserer Einrichtungen sorgt für eine entspannende Urlaubsatmosphäre“ sagt Miki, „und wenn es um das Tauchen geht – da haben wir ausreichend Erfahrung mit Gästen, die spezielle Bedürfnisse haben.“ Camel schult sein Tauchpersonal im Umgang mit Behinderten und einige von ihnen sind Mitglieder von IAHD, International Association of Handicapped Divers (Internationale Vereinigung behinderter Taucher). An Camel Dive Club’s umfassender Palette von Tauchkursen kann jeder teilnehmen, egal welche Ausbildungsstufe betreffend: im September 2004 lizenzierte der Camel Dive Club seinen ersten PADI Tauchlehrer im Rollstuhl.

„Jeder kann an unseren Tauchausflügen teilnehmen“ erklärt Miki, „und unsere Tauchboote sind für Rollstuhlfahrer zugänglich. Unsere geschulten Bootsmannschaften wissen zu helfen und anzupacken – zur richtigen Zeit am richtigen Platz“. Camel Dive Club & Hotel liegt nur 5 Minuten vom Anlegesteg entfernt, was sich als weiterer Vorteil erweist, da sich die Rollstuhlfahrer jederzeit alleine zu den Booten begeben können.

PADI’s Anforderungen für den Accessibility Award sind sehr hoch, und das aus gutem Grund. Es muss gewährleistet sein, dass Taucher mit eingeschränkter Beweglichkeit den Service erhalten, den sie benötigen. Terry zufolge „machen kleine Dinge oft den großen Unterschied aus, der benötigt wird, um das Tauchen zu einem genussvollen Erlebnis werden zu lassen. Mit seinen Einrichtungen und dem hilfreichen Personal füllt Camel Dive Club & Hotel eine Lücke in der Region von Sharm El Sheikh”.
Camel sponsert Freitaucher, der neuen italienischen Rekord aufstellt
Freitaucher Federico Mana stellt neuen Rekord aufDer in Sharm lebende Federico Mana stellte während der 4. AIDA Internationalen Meisterschaft im Freitauchen einen neuen italienischen Rekord auf. Der Wettbewerb fand vom 31. Oktober bis 3. November in Sharm El Sheikh statt. Federico tauchte in der Kategorie ‚Konstantes Gewicht ohne Flossen’ auf 60m – damit brach er seinen vorhergehenden italienischen Rekord vom Juli 2007 um 8m. Camel Dive Club sponsert den Freitauch-Champion.

4 Tage lang traten 100 Athleten aus 29 Ländern gegeneinander im Wettstreit an, der von der ‚Apnea Academy Red Sea’ organisiert wurde. Die Meisterschaft umfasste die beiden Disziplinen ‚Konstantes Gewicht’ und ‚Konstantes Gewicht ohne Flossen’. Die Freitaucher müssen dabei eine festgelegte Tiefe mit nur einem Atemzug erreichen. Während des Ab- und Aufstiegs ist es ihnen untersagt, die Referenzleine zu berühren. Auch dürfen die Athleten ihr Gewichtssystem unter Wasser nicht verändern. Unmittelbar nach der Rückkehr an die Oberfläche müssen die Taucher dem Kampfgericht bestimmte Handzeichen geben. Dies zeigt an, ob der Athlet bei Bewusstsein ist.

In der Kategorie ‚Konstantes Gewicht’ (hier dürfen die Freitaucher Flossen benutzen) erreichte Federico eine Tiefe von 78m. Damit platzierte er sich in der internationalen Rangliste von AIDA auf Platz 10. Nach seinen Tauchgängen erklärte der lächelnde Meister aus Sharm: „Ich bin mit beiden Resultaten sehr zufrieden. Und ich bin stolz, den neuen italienischen Rekord geholt zu haben und zu den ersten 10 Freitauchern der Weltelite zu gehören“. Federico dankte seinem Trainer Guido und dem Camel Dive Club für die Unterstützung und den Zuspruch.

Federico, der erst vor 6 Monaten mit dem Freitauchen begann, arbeitet als Yogatrainer in Sharm El Sheikh. Ab sofort ist er auch der aufsteigende Stern unserer Gemeinschaft von Freitauchern. Weitere Informationen findest Du unter www.federicomana.com.
Camel Dive Club unterstützt Red Sea Turtle Project
Camel Dive Club unterstützt das Red Sea Turtle ProjectEnde Oktober versammelten sich Sharm El Sheikh’s Taucher bei der Red Sea Turtles Party im Restaurant La Favola. Die Gründer des Red Sea Turtle Projects, Marco Giovannini und Claudio di Manao, informierten die anwesenden Gäste über ihre Initiative zum Schutz der Schildkröten im Roten Meer.

Meeresschildkröten werden beim Tauchen in Sharm El Sheikh häufig gesichtet. „Der Bestand von Meeresschildkröten im Sinai ist intakt, doch müssen alle Taucher Sorge tragen für das Überleben dieser gefährdeten Spezies“, sagte Marco. Er erklärte den Tauchern, dass Stress und Umweltverschmutzung die größten Gefahren für diese wunderbaren Geschöpfe seien. In Kooperation mit PADI Project AWARE und Experten vom Ras Mohammed Nationalpark hat sich die Initiative zum Ziel gesetzt, diese Gefahren einzuschränken.

Marco bat die Taucher, alle Sichtungen von Meeresschildkröten zu melden, damit eine Statistik über den Bestand der Tiere erstellt werden kann. Auch Camel Dive Club’s Taucher werden helfen, die Zahl der Schildkröten zu erfassen, indem sie Berichte über Sichtungen einreichen. Das Red Sea Turtle Project wird darüber hinaus eine Karte von den Nistplätzen der Schildkröten entwerfen. „Diese Gebiete müssen ganz besonders geschützt werden, da sie die kommende Generation von Schildkröten beheimaten”, erklärte Marco. Die Organisatoren präsentierten während der Veranstaltung einen Film mit eindrucksvollen Bildern von Schildkröten des Roten Meeres. Im Anschluss hatten die Anwesenden Gelegenheit, bei einem lockeren Beisammensein Gedanken auszutauschen und Live-Musik zu genießen.

Wenn wir unsere Unterwasserwelt schützen wollen, dann müssen wir sie kennen. Wenn Du Interesse hast, mehr über das Ökosystem unserer Meere zu erfahren, dann besuche den Camel Dive Club’s PADI Underwater Naturalist Specialty Kurs.
Und wenn Du eine Schildkröte siehst, dann melde dies bitte bei Red Sea Turtle Project.
Gewinner des Orca/Karstadt Preisausschreibens bei Camel
Nancy Schmitz und Eddy Wuytack im Camel Dive Club & Hotel in Sharm El SheikhMitte Oktober logierten die beiden Gewinner eines Preisausschreibens im Camel Dive Club & Hotel in Sharm El Sheikh. Frau Nancy Schmitz und Herr Eddy Wuytack gewannen ein Preisausschreiben, das deutschlandweit in 103 Karstadt-Filialen über die kaufhauseigene Broschüre ‚Schnorcheln und Tauchen’ veröffentlicht wurde. Orca Reisen und Camel Dive Club & Hotel boten den Preis an: eine Woche Tauchurlaub in Ägypten.

Keiner der beiden glücklichen Gewinner ist ein Taucher, deshalb wurde kurzerhand ihre Siegerprämie in eine Woche Schnorcheln und Entspannen auf den Booten des Camel Dive Club’s abgeändert. Das Reef Discovery Programm eignete sich als ideale Einführung, um Frau Schmitz und Herrn Wuytack mit der bunten Unterwasserwelt vertraut zu machen. Camel Dive Club’s Tauchlehrer Tom zeigte ihnen die Riffe von Tiran und Ras Mohammed. Das Gewinnerpaar war fasziniert von der Vielfalt der Fische und den prächtigen Farben der Riffe.

„Alles in allem war es ein herrliches Erlebnis“, sagte Frau Schmitz. „Unsere Reise wurde hervorragend organisiert von Orca und Camel Dive Club & Hotel ist ein äußerst angenehmer Platz im Herzen von Sharm El Sheikh, wo wir uns von Anfang an willkommen gefühlt haben. Das Essen in den Hotelrestaurants war ausgezeichnet – ganz besonders mochten wir das Tandoori Indian Restaurant. Jeder zeigte sich ausgesprochen nett und hilfsbereit. Vielen Dank für alles.“
Camel’s Tec-Taucher erforschen das Wrack ‚Lara’
Technisches Tauchen nahe des Wracks Lara, beim Jackson Riff in Sharm El SheikhAm 2. Oktober erforschte Camel Dive Club’s Manager der Technischen Taucher Ian Brown mit Camel’s Tec-Instruktoren Manuel, Kosta, Tom und Claudio die unbekannten Überreste des Schiffswracks Lara am Jackson Riff, Straße von Tiran. Aufgrund seiner Tiefe haben bisher nur wenige Taucher das Wrack besuchen können. Das Tec-Team von Camel hat entschieden, es sich einmal genauer anzuschauen.

Der Frachter Lara traf im Jahr 1982 auf die Nordseite des Jackson Riff und blieb aufrecht auf der Riffplatte liegen. Gerüchte kursierten, dass es sich um einen Versicherungsbetrug oder Drogenschmuggel handelt, und tatsächlich wurde das Wrack in zwei Teile zerlegt, um die Wahrheit zu vertuschen. Große Teile ließ man absichtlich im Meer versinken. Sie fielen auf mehr als 50 m – eine Tiefe, die nur von Technischen Tauchern erreicht werden kann. „Nach allem, was wir über das Wrack gehört haben, wurden wir neugierig und wollten wissen, was sich dort unten tatsächlich befindet. Darüber hinaus war es die perfekte Kombination von Technischem Tauchen und Wracktauchen“, sagt Ian. Das Wetter spielte mit und bescherte dem Team die optimalen Bedingungen für diesen anspruchsvollen Tauchgang.

Die Tec-Taucher stiegen zunächst auf 45 m hinab, um den oberen Teil des Wracks zu untersuchen. Große Stahlteile, Rohre und vermutlich Teile des Motors konnten von der Gruppe inspiziert werden. Auf 70 m dann überraschte sie der spektakuläre Anblick des riesigen Schiffspropellers. Weiter unten konnten die Taucher etwas ausmachen, das „wie ein Rettungsboot aussah“. Nach 15 Minuten Grundzeit musste das Team aufsteigen. Auf ihrem Weg zur Oberfläche schauten die Taucher nach Hammerhaien, den Stammgästen am Jackson Riff. „Aber mit unseren Twinsets und Bailout-Tanks, der schweren Tec-Ausrüstung und den vielen Schläuchen haben wir sie wohl vergrault“ lacht Ian. Am Wrack der Lara gibt es noch mehr zu entdecken und das Tec-Team wird es in absehbarer Zeit erneut besuchen. Schau Dir Camel Dive Club’s Tec-Tauchgang am Wrack der Lara bei YouTube an.
Camel Dive Club testet Mares Tarierjacket
Erich von Camel testete das neue Mares TarierjacketMares, führender Hersteller von Tauchausrüstung, wählte den Camel Dive Club für den exklusiven Test eines neuen und qualitativ hochwertigen Tarierjackets. Nach Meinung von Dieter Heinz, Mares International Diving Center Manager, erfüllte der Camel Dive Club alle Bedingungen für die Erprobung im Roten Meer. Camel’s Videograf und Berufstaucher Erich Reboucas wurde für den Test des Jackets ausersehen. Über drei Wochen hinweg tauchte er täglich mit dem neuen Jacket und analysierte Tarierung, Strapazierfähigkeit, Komfort und Gewicht. Mit Hilfe Erichs Empfehlungen möchte Mares die Produktion des Jackets optimieren, bevor es auf den Markt kommt.

Erich berichtete von „exzellenter Tarierung und großem Komfort sowohl unter als auch über Wasser“. Das Tarierjacket, welches noch kein Produktnamen hat, ist einfach und für Freizeittaucher konzipiert. Die Ausstattung sieht unter anderem einen neuen vorteilhaften Stauraum für den Octopus in einer Tasche vor.

Der Test des Tarierjackets gab dem Camel Dive Club wieder einmal Gelegenheit, an der Entwicklung qualitativ hochwertiger Tauchausrüstung mitzuwirken. Solltest Du Dein eigenes Tarierjacket testen oder Dein Tauchen verbessern wollen, dann besuche unseren PADI Peak Performance Buoyancy Specialty Kurs.


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